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World of Fantasy- Das Fantasy Forum » » J.R.R. Tolkien » Tlkiens Leben verfilmt » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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AuctrixMundi AuctrixMundi ist weiblich
Drachenei Hüterin




Dabei seit: 06 Apr, 2013
Beiträge: 454

Tlkiens Leben verfilmt Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Neulich stieß ich auf diesen Artikel hier: Der Mann hinter Mittelerde. Ganz ehrlich bin ich am zweifeln, ob ich das gutheißen kann. Für mich ist Tolkien als Person etwas... nun ja, Unantastbares. Dokumentationen über sein Leben finde ich in Ordnung, da diese ja auch eher versucht sind, die Realität widerzuspiegeln und einen stärkeren Realitätsbezug haben, als es bei einem Film der Fall sein kann. Tolkiens Leben zu verfilmen... Nun, wenn Christopher & Co. Einwände erheben, werde ich ihnen nur zustimmen können.

Ich hege auch die Befürchtung, dass dieser Film, wenn er denn wirklich umgesetzt werden sollte, was ich bezweifle (ok, ich habe auch jahrelang bezweifelt, dass es was aus dem Hobbit wird...) nur Effekthascherei wird. Letztes Jahr hatten wir ja erst das Tolkienjahr, und durch die Verfilmungen des Hobbits ist noch einmal ein riesen Mainstream-Hype ausgebrochen, den ich vorn und hinten nicht gutheißen kann. Dann noch einen Film über Tolkien persönlich obendrauf zu setzten, riecht mir sehr nach Geldgier als allem anderen. Da greife ich lieber zu Humphrey Carpenter Augenzwinkern

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Kein Buch ist es wert, von Kindern gelesen zu werden, wenn es nicht auch von Erwachsenen gelesen werden kann. (C. S. Lewis)

Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht? (Novalis)

Hereinspaziert ins Drachennest: Momentan mit einem Game of Thrones Rewatch

04 Dec, 2013 17:05 21 AuctrixMundi ist offline Homepage von AuctrixMundi Beiträge von AuctrixMundi suchen Nehmen Sie AuctrixMundi in Ihre Freundesliste auf
Hexenblut66
Gast


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Das wäre doch ok,den wer möchte nicht Wissen wie das Leben war von Tolkin.Aber das ist Geschmcksache,wäre aber mal intressant.!!

06 Dec, 2013 18:22 26
iarwath_ iarwath_ ist weiblich
.:Light of Earendil:.




Dabei seit: 10 May, 2009
Beiträge: 569

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Also ich muss schon sagen, manchmal ist es nicht schlecht eine gewisse Sache in den Mittelpunkt zu stellen (Mainstream-Hype, wie du es nennst). Klar ist es reine Geldmacherei, aber es ist auch ein guter Weg für Tolkiens Werke zu werben. So, und nur so, werden die Kinder von morgen auch noch Tolkien lesen. Es geht darum, die Geschichte nach aussen attraktiv wirken zu lassen, für die, die nicht wissen, dass sie auch von innen attraktiv ist. Würde ihm nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt werden, wäre er wahrscheinlich bei den jüngeren Kindern nicht so hoch im Kurs.
Kann man denn von irgendeiner Lebensverfilmung behaupten, dass sie genau zutrifft?
Also ich lass mir mein Tolkienbild nicht von einer Verfilmung seines Lebens zerstören smile

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07 Dec, 2013 12:16 28 iarwath_ ist offline Email an iarwath_ senden Beiträge von iarwath_ suchen Nehmen Sie iarwath_ in Ihre Freundesliste auf Füge iarwath_ in deine Contact-Liste ein
AuctrixMundi AuctrixMundi ist weiblich
Drachenei Hüterin




Dabei seit: 06 Apr, 2013
Beiträge: 454

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Durch Zufall habe ich soeben mitten in der Nacht einen Dokumentarfilm über ihn gefunden, der, so denke ich, sehr gut illustriert, warum ich gegen eine spielfilmische Umsetzung seines Lebens bin:

JRR TOLKIEN '1892-1973' - A Study Of The...f Middle-earth

Der Film hat mich sehr ispiriert und einen großen Eindruck auf mich gemacht, ehrlich gesagt kamen mir an zwei Stellen sogar die Tränen. In diesem Film sprechen viele der Menschen, die mit Tolkien zu schaffen hatten, allen voran sein Sohn Christopher Tolkien, unter anderem auch Tolkien persönlich. Sie reden über das Werk an sich, das, was Tolkien da schuf. Denn genau das ist es, was Tolkien so ausmacht: das Legendarium. Es hat sein gesammtes Leben beeinfluss, er ist das Legendarium. Das eine ist nicht ohne das andere zu denken.

Aber wie will man das in einen Film über sein Leben packen? Vor allem dann, wenn es stimmt, dass der Film sich vor allem auf seine Zeit im Ersten Weltkrieg konzentrieren soll. Das ist doch völliger Humbuck! All das, was Einfluss auf den Schaffensprozess auf das Legendarium genommen hat, ist viel weiter gefasst als der Krieg, die Inspirationen dazu kamen als Tolkiens gesammten Leben, seiner Kindheit, Jugend, als junger Erwachsener, Professor und schließlich als betagter Mann. Das Legendarium wuchs sein ganzes Leben lang und geht nicht nur oder hauptsächlich auf einen Lebenabschnitt zurück.

Es wird noch für sehr lange Zeit Leute wie mich geben, die ihren Kindern den Hobbit als Gute-Nacht-Geschichte vorlesen werden, die ihnen zeigen werden, welch Magie im Herrn der Ringe steckt und ihnen eines Tages das Silmarillion unter das Kopfkissen schieben werden. Tolkien ist aus der modernen Fantasy nicht mehr wegzudenken, weil er sie begründet hat. Er ist der Urvater all der Bücher, die wir heute in den Buchläden sehen. Er hat das geschaffen, er hat diese tatsächlich neue Form von Literatur ins Leben gerufen, indem er Altbekanntes zu etwas völlig Neuem und bis dahin unbekannten zusammensetzte.

Tolkien braucht daher den Hype nicht, um am Leben zu bleiben. Und daher wäre solch ein Spielfilm völlig überflüssig und würde sogar im schlimmsten Falle falsches Wissen unter vielen Fans verbreiten, die das dann für bahre Münze nehmen.

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22 Dec, 2013 03:07 39 AuctrixMundi ist offline Homepage von AuctrixMundi Beiträge von AuctrixMundi suchen Nehmen Sie AuctrixMundi in Ihre Freundesliste auf
 
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