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AuctrixMundi AuctrixMundi ist weiblich
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The History of Middle-Earth Pt. 1-12 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Englischer Titel, deutsche Diskussion, was allerdings daran liegt, dass es diese Bücher fast nur auf Englisch gibt; nur Teil 1 und 2 sind ins Deutsche übersetzt und mittlerweile facettenreich neu aufgelegt worden. Zunächst aber eine kleine Einführung für die, die die Bücher nicht kennen; ich selbst besitze sie bisher nur bis Teil 7 und lese gerade an Teil 4, kenne aber im Prinzip alle dank einer Freundin, die das Pferd nämlich von hinten aufsattelt und beim letzten Band begann.

The History of Middle-Earth oder in Zukunft kurz HoME beinhaltet schlussendlich genau das: Die Geschichte Mittelerdes, allerdings aus der editorischen Sicht Christopher Reuel Tolkiens, der sie nämlich posthum (in Bezug freilich auf seinen Vater) herausbrachte. Beginnend mit The Book of Lost Tales (Das Buch der Verschollenen Geschichten) Pt. 1 und 2 führt er hier alle Manuskripte und Typoskripte seines Vaters an, die dessen Universum betreffen, beginnend hier wiederum mit den frühesten Texten, die um 1916 entstanden (wenn ich das recht in Erinnerung habe, aber so in etwa um diese Zeit eben). Er hat sie gesichtet, bearbeitet und in den Büchern soweit leserlich wiedergegeben. Ja, "soweit leserlich", manchmal findet man eben doch noch ein mit einem Fragezeichen versehenes Wort in den Texten und die Anmerkung, es sei unleserlich, in der meiner Meinung nach leichter Frust mitschwing über die Sauklaue des Papas Augenzwinkern Dass auf diese Weise 12 Bände voller Texte, Textvariationen und Textfragmenten mitsamt den Anmerkungen und den Kommentaren zu jedem Text entstanden, zeugt von der editorischen Leistung, die der mittlerweile äußerst betagte Christopher hier leistete, zumal es mit einer äußerst akribischen und beeindruckenden Tiefe geschah.
Wie gesagt, die Texte beginnen mit den frühesten Manuskripten, die Tolkien noch während der Kriegszeit anfertigte. Die "Lays of Beleriand" (oder u.A. Broseliand, wie es zu der Zeit, als die "Lays" geschrieben wurden, noch hieß) beinhalten verschiedene der großen Epen Tolkiens, die er allerdings nie jemals hatte beenden können: "The Lay of the Children of Húrin" und "The Lay of Leithian" sowie weitere kleinere. Der nächste Teil, "The Shaping of Middle-Earth", ist erneut ein prosaischer Text, der sich nun verstärkt auf die Entstehung des Silmarillion stützt und die verschiedenen Entwurfsstadien mit "The earliest 'Silmarillion'" und "The Quenta" aufzeigt sowie die Entstehung des Kartenmaterials; zum Beispiel ist die erste "Broseliand"-Karte auf den Klappeninnenseiten abgedruckt.

Weiter bin ich leider noch nicht, es sollte dennoch einen guten kleinen Eindruck der Bücher ergeben. Auch habe ich mittlerweile so einiges gefunden, was doch recht interessant für eine Thread wäre. Vorvermerk: In all meinen Angaben beziehe ich mich auf die Taschenbuchausgaben der HoME von Harper Collins außer in den Lost Tales (HoME 1 und 2 eben), da besitze ich die Ausgaben von Klett-Cotta/Hobbitpresse von 2008.

Einer der spannendsten Fakten sind ja die Namen für die Gegend Mittelerdes, von wo aus die Elben, die dies wünschen, am Ende des Ersten Zeitalters, nach Valinor segeln: "The Elves set sail from Lúthien (Britain or England) for Valinor." (Shaping, S. 39) Dazu gab CRT folgende Anmerkung: "This sentence was changed to read: The Elves marched to the Western shore, and begin to set sail from Leithien (Britain or England) for Valinor." (ebd., S. 40). Schon allein, dass "England" erwähnt wird oder eben "Britain" finde ich äußerst interessant, unterstreicht es Tolkiens Anliegen, dass Mittelerde, wie er einmal sinngemäß in einem Interview sagte, eben "nur" unsere Welt sei nur eben in einer anderen Zeitspanne; laut ihm befinden wir uns ja ca. im 9. oder 10. Zeitalter. Ebenso spannend ist doch auch die Verwendung des elbischen Namens für England: Lúthien bzw. Leithien. Wir kennen Lúthien immerhin in einem anderen Zusammenhang, selbst die, die nur den Herrn der Ringe lasen, kennen sie: Aragorns Lied von Beren und Lúthien, hierin ist Aragorns Nachdichtung von The Lay of Leithian zu sehen, wobei Leithian ebenfalls nur eine andere (u.U. frühere) Form von Lúthien ist, der wunderschönen Tochter des Elbenkönigs Elu Thingol, die sich in den Sterblichen Beren verliebte und am Ende selbst sterblich war. Unter Umständen bringe ich da an andere Stelle wohl noch einen eigenen Thread drüber, da diese eine Sache doch etwas tiefgründiger ist.

Sicher kennen viele auch die HdR-Ausgaben der Carroux-Übersetzung, wo zumindest in der neuen Auflage (die ich besitze) zwei sehr schöne Karten beigelegt sind. Auf der Karte von Ganz Mittelerde im Dritten Zeitalter fand ich links oben in der Ecke eine kleine Insel namens Himling, die an derselben Stelle wie der Berg Himring liegt. Nachdem ich Das Silmarillion prüfte, war meine Vermutung sofort bestätigt, dass es sich hierbei tatsächlich um ein und denselben Ort handelte, allerdings war noch nicht geklärt, warum er zwei verschiedene Schreibweisen auswies. Bis dato dachte ich mir, man habe ihn bei der Wiederentdeckung umbenannt, auch wenn ich bisher nirgends Begründungen dafür hatte finden können. Meine zweite Idee war, dass es sich bei der Wiedergabe der Karte für ein Buch (Deutsch wie Englisch) um einen Lesefehler handelte. S. 103 der "Shaping" liefert die Antwort: "In the east lay the sons of Fëanor. Their watchtower was the high hill of Himling, [...]" Damit ist nun also klar, dass es schlicht und ergreifend zwei legitim nebeneinander existierende Formen ein und desselben Namens sind - zumindest bis es nicht eventuell doch irgendwo in den weiteren Texten revidiert wird.

Auch zu den verschiedensten Charakteren sind spannende Informationen zu finden. Elrond hatte zum Beispiel mindestens bis einschließlich der "Quenta" der Shaping keinen Zwillingsbruder, besser gesagt: überhaupt keine Geschwister. Spannender aber ist wohl das, was man so über Maglor findet, einem meiner Lieblingscharaktere. Denn er stirbt NICHT während des Untergangs von Beleriand. Ein Vers in The Lay of Leithian liefert den eindeutigen Beweis. Sinngemäß: Er verschwand spurlos und wurde nie wieder unter Elben gesehen, was bedeutet, dass er gar nicht hatte sterben KÖNNEN, denn dann wäre er ja freilich nach Mandos gekommen und nach 1000 Jahren oder aufgrund der Gnade der Valar wiedergeboren, wie es immer wieder in der HoME heißt. Hach, das lässt ein Fan-Herz höher schlagen, dessen Lieblingscharaktere sterben. An anderer Stelle, dieses Mal in der Shaping, stirbt er allerdings schon beim Sippenmord in Doriath. Da das aber nahezu vereinzelt auftritt, ist anzunehmen, dass Tolkien dies am Ende revidiert hat. Aber immerhin! Ein deutlicher Beweis, dass Maglor lebt *-*

So, nun aber genug davon. Habt ihr die HoME schon gelesen? Wenn ja, was? Wie fandet ihr es? Was habt ihr so alles daraus mitgenommen?


Edit: Später, in der HoME 5 (The Lost Road and other Wirtings), hatte Tolkien doch Himring geschrieben und es nicht von Himling verbessert.

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Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von AuctrixMundi am 29 Jul, 2013 16:24 04.

12 Apr, 2013 17:51 38 AuctrixMundi ist offline Homepage von AuctrixMundi Beiträge von AuctrixMundi suchen Nehmen Sie AuctrixMundi in Ihre Freundesliste auf
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HoME 5 - The Lost Road and other Writings

Ein recht interessantes Werk, besonders für die, die sich für Sprachen interessieren, da sich hierin die Etymologies befinden, das erste Elbisch-Wörterbuch, das die verschiedensten Wortstämme in alphabetischer Reihenfolge zusammen mit Übersetzung und verschiedenen Wortbeispielen beinhaltet. Des weiteren befinden sich hier auch die überarbeiteten und zumidenst von den Daten her fast endgültigen Annals of Valinor und of Beleriand, ebenso die Ainulindale, The Music of the Ainur (der erste Teil des Silmarillion), sowie die Lhammas, Account of Tonges, was zumindest ich besonders spannend fand, da damit Tolkien einen Aufsatz über die verschiedenen Sprachen schrieb, die bis zum Ende des Ersten Zeitalters existiert hatten. Außerdem befinden sich hier ebenso verschiedene Versionen von The Fall of Númenor, sowie die dem Silmarillion schon sehr ähnlichen Versionen der Quenta Silmarillion. Titelgebend ist die mehrteilige Zeitreisegeschichte The Lost Road, in dem Alboin bzw. Aelfwine nach Númenor reisen bzw. Earendil von Númenor ein Gespräch mit seinen Sohn über Gott und die Welt hält - wortwörtlich. Tolkien schrieb einmal an C.S. Lewis (den Urvater von Narnia, sollte dieser Name nicht allen geläufig sein), dieser könnte doch mal eine Raumreisegeschichte (was später tatsächlich Narnia wurde) schreiben und er eine Zeitreisegeschichte. Ich fands recht erheiternd, unter welchen Umständen die beiden Narnia (was ich im Übrigen auch sehr schätze) und das Legendarium teils schrieben großes Grinsen

In der Conclusion der Quenta Silmarillion fand ich noch eine explizite Stelle, die ich sehr spannend finde. Normalerweise wird gesagt, dass, nachdem Maglor und Maedhros (zum Zeitpunkt der HoME 5, also Ende der 1930er, noch Maidros) die beiden letzten silmarilli gestohlen hatten, Maedhros sich mit seinem in eine Erdspalte warf und Selbstmord begang und Maglor seinen ins Meer warf und immerfort an den Küsten der Welt entlang wanderte und nie wieder unter Elben trat, stets mit der Suggestion einhergehend, dass er, nachdem er den Silmaril fortwarf, völlig alleine ist und bleibt. Ich zitiere mal: "Yet not all the Eldalië were willing to forsake the Hither Lands where they had long suffered and long dwelt; and some lingered many an age in the West and North, and especially in the western isles and in the Land of Leithien. And among these were Maglor, as hath been told; and with him for a while was Elrond Halfelven, who chose, as was granted to him, to be among the Elfkindred; but Elros his brother chose to abide with Men." (The History of Middle-Earth Pt. 5 - The Lost Road and other Writings, S.332 §28, HarperCollins 2002)

Zum Einen erscheint hier, dass Maglor zumindest eine Weile nach dem Diebstahl noch nicht allein war und zum Anderen ist dies eine der ersten Stellen, in denen Elrond als Zwillingsbruder von Elros erscheint. In früheren Versionen auch noch in der Lost Road ist er als Sterblicher entweder der erste König Númenors bzw. es war irgend ein anderer Typ, der ein einziges Mal in genau dieses Zusammenhang erwähnt wurde. Hier erscheint mit als erstes, dass Elrond von den beiden (nun) Zwillingsbrüdern das Schicksal der Eldar wählte, sein Bruder aber das der Menschen und erster König Númenors wurde.

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von AuctrixMundi am 10 Oct, 2013 20:10 43.

29 Jul, 2013 16:54 01 AuctrixMundi ist offline Homepage von AuctrixMundi Beiträge von AuctrixMundi suchen Nehmen Sie AuctrixMundi in Ihre Freundesliste auf
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Vielleicht mag sich ja irgendwer hierzu äußern? Ich mein, ist dann doch schon mal HdR ... und so...

HoME 6 - The History of the Lord of the Rings, Part One, The Return of the Shadow

Es geht in diesem Teil der HoME um den Herrn der Ringe, wer hätte das bloß gedacht?! Die ersten Manuskripte dieses Bandes lassen sich auf den Beginn des Jahres 1937 datieren, der Hobbit (der in der HoME nicht explizit behandelt wird) lag zu dieser Zeit also schon längst in den Buchläden aus, und Tolkien begann zunächst an einer weiteren Hobbitgeschichte zu schreiben, der eigentlich zuerst nicht eingeplanten Fortsetzung des Hobbits. Man sieht hier, an diesem Buch, sehr schön, wie Tolkien beim Schreiben vorging: Er schrieb einfach planlos drauf los.

Christopher hat das Buch in mehrere Phasen unterteilt: Allein für das erste Buch der Gefährten hat Tolkien drei Anläufe gebraucht, bis er über Elronds Haus hinauskam und der Ring nach Süden gehen konnte. Um der HoME 6 folgen zu können, muss man sich stets vor Augen führen, dass zu dieser Zeit viele Personen, die uns aus der Neuauflage des Herrn der Ringe der 60er so vertraut sind, entweder noch gar nicht existiert haben oder völlig anders hießen bzw. die Topografie Mittelerdes einige teils gravierende Abweichungen von den späteren Karten des Herrn der Ringe aufweist. Frodo heißt zu dieser Zeit noch Bingo Bolger-Baggins und ist mit Bilbo auf eine andere Weise verwandt als sein "Nachfolger" Frodo Baggins, der ab der zweiten Phase ins Spiel kommt und Bingo ersetzt. Die ganzen Verwandschaftsverhältnisse will ich gar nicht auflisten, das sind teils so viele fremdartige dabei, das verwirrt nur unnötiger als ohnehin schon.

Die Black Riders sprich die Ring-wraiths tauchen auch schon in der ersten Phase auf und ziehen sich kontinuierlich durch, auch wenn Tolkien lange nicht genau wusste, woher sie kommen und wie sie in Beziehung zu dem Ring stehen. Zu solchen Ring-wraiths stand auch einiges Interessantes im Text: Wie es aus den Nachrichten und anderen Textstellen bekannt ist, verleitete Sauron die Gwaith-i-Mírdain von Eregion dazu, die Ringe der Macht zu schmieden, in der HoME 6 hat er sie noch selbst alle geschmiedet und an die Völker verteilt. Tolkien spricht davon, dass es nicht nur die Black Riders gab, sondern auch viele anderen Arten von Ring-wraiths, elbische, menschliche und sogar orkische. Nur die Zwerge waren nicht betroffen, da sie, wie es in etwa sinngemäß heißt, aus härterem Material geschaffen sind. Auch die genaue Anzahl der Black Riders schwankte oft zwischen 4 und 10, da war sich Tolkien ebenso wie mit ihrer Herkunft auch lange nicht sicher. In Beziehung zum Hobbit wird der Dark Tower des Necromancers noch einige Zeit in Mirkwood plaziert, im ersten Entwurf der Ankrunft in Imladris auch ganz Mordor: Dort ist laut Elronds Aussage der Mirkwood sogar ein Teil Mordors. Thrandi wirds freuen xP Lange wurde in dieser ersten Phase auch weder The Lord of the Rings noch Mordor erwähnt, sprich Sauron war zunächst noch recht nebulös, was seine Beziehung zu diesen Ereignissen betrifft.

Zurück zum Handlungsstrang: Auch in der ersten Phase lassen sich schon alle Kernelemente wiederfinden, die wir aus dem Herrn der Ringe kennen, inklusive des Fests, dem Altn Wald, Tom Bombadil, dem Weidenmann und die Grabwichte, ebenso Bree, Weathertop etc. Bree war auch ganz interessant, denn dort sind nicht Leute vom Großen Volk nebst Hobbits, sondern ausschließlich Hobbits! Sowohl Barnabas Butterbur (Butterblüm), Bill Ferny (Lutz Farnrich) als auch Trotter (später Strider sprich Aragorn), alles Hobbits, keine Menschen. Diese Breeländer Hobbits werden als ziemlich unauenländisch beschrieben, so eine Art Exentriker. Trotter ist am interessantesten von allen, wie ich finde. Später wird er durch Strider ersetzt, in dieser Phase ist er noch ein ranger-Hobbit, der wegen seiner Holzschuhe Trotter genannt wird und schon weit herumgekommen ist. Kann ich mir so gar nicht vorstellen, muss ich sagen, an dieser Stelle ist zu sehr Aragorn plaziert als dass da auf einmal ein Hobbit stehen könnte. Interessant an Trotter ist, dass Tolkien später, als er ihn zu Strider machte, nebst dem Namen kaum mehr etwas an seinem Charakter veränderte, wir haben es hier quasi schon mit Strider zu tun. Also ein sehr ungewöhnlicher Hobbit Augenzwinkern Ich mein, immerhin kann er schon jetzt von Beren und Lúthien in Form dieses wunderschönen Liedes berichten und kennt auch allerhand über Gilgalad (zu dieser Zeit noch ohne Bindestrich geschrieben) und Elendil.

Am Ende der ersten Phase ist Tolkien in Bruchtal angekommen (und da bin auch ich momentan am Lesen). Der Rat ist hier noch nicht großartig thematisiert, nur erst einige recht allgemeine Gespräche mit Glóin, Gandalf und Elrond bezüglich Dale und dem Erebor sowie der jüngsten Ereignisse seit Bingos Flucht zur Furt und seiner Heilung sowie den Ring wraiths. Ganz lustig fand ich ja den einen Kommentar Elronds zu seiner Person: "I was at the council I speak of [bezüglich der Last Allegiance], for I was the minstrel and counsellor of Gilgalad." (The History of Middle-Earth Pt. 6 - The History of the Lord of the Rings Part One, The Return of the Shadow, S. 216, HarperCollins, 2002) Gut, Berater war er wirklich, in späteren Fassungen wird er ja stets als Herold Gil-galads genannt. Aber Minnesänger? Okay...Man stelle sich Elrond vor, wie er mitten in Mordor während der Belagerung Barad-dûrs von Gil-galad dazu beauftragt wird, über ihn eine Ballade zu verfassen, wie er sich heroisch Sauron entgegenwirft und dabei zermatscht wird. Im Allgemeinen wird Elrond hier nun immer mehr zu der Person, wie wir ihn kennen. Wie ich schon zum 5. Teil schrieb, war er ja lange nicht nur jener Elrond aus dem Hobbit, es gab vielmehr zwangsläufig, wenn auch nie so betont von Tolkien, zwei Personen desselben Namen, einmal ein Númenorerkönig und einmal der halbelbische Fürst Imladris'. Hier wird jener Elrond von Imladris durch seine eigene Aussage als Sohn von Eärendel und Elwing beschrieben, also so, wie wir ihn kennen, der Númenorerkönig wurde offensichtlich verworfen.

Tolkien schrieb, nachdem er schon einiges zum Hause Elronds geschrieben hatte, einige Notizen nieder, inwiefern er das, was er bis jetzt geschrieben hatte, abändern wolle. Damit begann die zweite Phase des Schreibens am Herrn der Ringe, in der er alles noch einmal auf Anfang setzte und seinem bisherigen Werk einen neuen Anstrich verpasste. Eine beliebte Arbeitsmethode Tolkiens: Er merkte, dass er nicht mehr weiter kam, also fing er noch einmal von neuem an und schrieb immer ein bisschen mehr, kam wie eine Welle immer ein bisschen weiter. Was man schon aus den SEEs der Filme entnehmen konnte, ist hier sehr schön anhand der Originalmanuskripte und Typoskripte aufgearbeitet.

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10 Oct, 2013 21:04 01 AuctrixMundi ist offline Homepage von AuctrixMundi Beiträge von AuctrixMundi suchen Nehmen Sie AuctrixMundi in Ihre Freundesliste auf
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Also das find ich ja interessant, mal zu sehen, wie LotR mal geplant war. Ich wusste, dass Tolkien zu den Bauchschreibern gehörte, aber dass es so extrem war, interessant. Aber irgendwie bin ich froh, dass aus Bingo Frodo wurde, denn bei einem Namen wie Bingo hätte ich mich glaub ich, jedes Mal weggeschmissen. Und Aragorn war zuvor ein Hobbit, auch interessant, kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen großes Grinsen

Muss man sich eigentlich alle 12 Bände im Paket holen oder kann man die einzeln erwerben? Gerade diese Vorversionen von LotR würden mich irgendwie interessieren^^

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11 Oct, 2013 12:14 55 Nightfox ist offline Email an Nightfox senden Homepage von Nightfox Beiträge von Nightfox suchen Nehmen Sie Nightfox in Ihre Freundesliste auf
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Boah, ich bin doch nicht ein einzige auf diesem Planeten, die diese Posts liest xP

Bingo ist .. jaa.... gewöhnungsbedürftig. Ich musste beim allerersten Mal auch sooo lachen, als ich den las. Zu dem Zeitpunkt war Frodo noch mit Odo Bingos Neffe. Später wurden erst daraus Sam und Merry.

Man kann die auch alle einzeln erwerben, wie ich. Es gibt glaube einen Schuber, aber nun hab ich nun mal schon so angefangen. Es gibt sie allerdings nur auf Englisch, was insbesondere beim dritten Teil, den Lays of Beleriand (HoME 3), lustig ist. Ich zitiere mal aus dem Lay of the Children of Húrin :

Unmatched their Magic / in metal-working,
who jewels and gems / that rejoiced the Gods
aforetime fashined, / when they freedom held,
now swinking slaves / of ceaseless labour
in Angband's smithies, / nor ever were suffered
to wander away / warded always.
But little lanterns / of lucend crystal
and silver cold / with subtlest cunning
they strangely fashioned, / and steadfast a flame
burnt unblinking / there blue and pale,
unquenched for ever. / The craft that lit them
was the jewel- makers' / most jealous secret. [V.782-792]

Ich hatte mir, als ich das las, die Wörter rausgeschrieben, die ich nicht kannte und sie nachgeschlagen. Die Hälfte davon fand ich in keinem einzigen Wörterbuch. Also fragte ich meine Englischlehrerin, die kannte die auch nicht, fragte aber einen englischen Kumpel von ihr. Und der schrieb ihr, dass das walisische Wörter sind, teils sogar auch noch sehr unübliche. Da fühlt man sich schon ein bisschen... doof, wenn man das hört und eigentlich die Lays verstehen wollte xP

Nur die ersten beiden Teile der HoME gibt es auch auf Deutsch: The Book of Lost Tales Pt. 1 & 2, zu Deutsch Das Buch der Verschollenen Geschichten, was Klett Cotta ja zum Tolkien Jahr sehr schön neu aufgelegt hatte. Die Cover der englischen Originale mag ich sehr, da jedes Buch eine Illustration John Howes abbildet. John Howe sollte bekannt sein. Die amerikanischen Ausgaben sind hingegen ziemlich hässlich, meine Freundin hat da ein paar.

Der Titel der HoME 6, das hätte ich noch im vorigen Post erwähnen können, ist ganz interessant. Der Herr der Ringe besteht ja aus drei Teilen und sechs Büchern. Es war Mr Unwin, der Tolkien riet, seinen Roman in drei Teilen zu veröffentlichen und nicht als ganzes. Ursprünglich hatten nicht die drei Teile sondern jedes der sechs Bücher einzeln Titel. Der des ersten Buches lautet "The Return of the Shadow" Augenzwinkern Ich hatte mich schon immer gefragt, wie die sechs Bücher denn nun hießen, denn dass die eigene Titel hatten, wusste ich schon länger, die Titel an sich waren mir nur nicht bekannt.

Muss mir unbedingt noch Band 8 bis 12 zusammensparen, die hab ich noch nicht.

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11 Oct, 2013 17:51 59 AuctrixMundi ist offline Homepage von AuctrixMundi Beiträge von AuctrixMundi suchen Nehmen Sie AuctrixMundi in Ihre Freundesliste auf
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Na, englisch ist für mich(meistens) kein Hindernis, immerhin will ich die Sprache studieren großes Grinsen Erinnert mich daran, dass ich mir von LotR ne schicke englische Ausgabe holen wollte^^

Na, ok, dieser 6.Band der HoME interessiert mich nun wirklich. Ich denk mal drüber nach, mir den anzuschaffen. Wie mir bekannte Geschichten in ihrer Ursprungsform waren, fand ich schon immer interessant, vor allem, zu sehen, welche Elemente von Anfang an schon da waren und welche erst später dazukamen.

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11 Oct, 2013 18:18 46 Nightfox ist offline Email an Nightfox senden Homepage von Nightfox Beiträge von Nightfox suchen Nehmen Sie Nightfox in Ihre Freundesliste auf
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Der 7. Band behandelt auch noch den Herrn der Ringe, nennt sich "The Treason of Isengard", der 8. dürfte auch noch HdR sein: "The War of the Ring". Die anderen sind:
9. Sauron Defeated (wohl auch noch HdR)
10. Morgoth's Ring
11. The War of the Jewels
12. The Peoples of Middle-Earth

Ich hab noch mal über das Zitat Elronds aus der HoME 6 nachgedacht, wo er meinte, er sei der Minnesänger Gilgalads gewesen. Mag im ersten Moment wirklich sehr befremdlich wirken, da man ihn ja eigentlich als Fürsten der Eldar, als Weisen und Heilkundigen und maximal noch als Kriegsherren kennt aber doch nicht als Sängerknaben. Schlussendlich ist er aber nun mal Maglors Ziehsohn, und Maglor ist der beste Musiker und Sänger der Geschichte. Na ja, der zweitbeste, obwohl ich bezweifle, dass man vor Maglor Daeron von Doriath erwähnen sollte, wenn man seinen Kopf auf den Schultern behalten will. Egal, jedenfalls hat auch Elrond so einiges mit Musik zu schaffen, auch wenn es bei ihm nicht so betont wird. Mit diesem Kontext ist es also durchaus möglich, dass er vielleicht nicht nur gelegentlich Gil-galad mit Maglors Musik und vielleicht auch Eigenkompositionen beglückt hat.

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11 Oct, 2013 18:29 25 AuctrixMundi ist offline Homepage von AuctrixMundi Beiträge von AuctrixMundi suchen Nehmen Sie AuctrixMundi in Ihre Freundesliste auf
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HoME 6
So, mittlerweile habe ich sie komplett durch. Auch wenn Tolkien Junior schon im Kapitel 'Queries and Alterations', welches auf das Ende der ersten Phase zu datieren ist, Notizen seines Vaters veröffentlich hat, in denen Tolkien Senior schon erste Überlegungen notierte, Bingo in Frodo umzubenennen, erfolgt dies jedoch erst in der dritten Phase, in der Tolkien zum zweiten Mal seine gesammte Story auf Null gesetzt und alles von vorn begonnen hatte, um Charakter, ihre Beziehungen zueinander und den Fortgang der Handlung umzumodelieren. Trotter bleibt bis zum Ende dieses Buches Trotter und ein Hobbit. Es wird die Vermutung geäußert, dass er so heißt, weil er einmal in Gefangenschaft des Feindes geriet (er ist eben genau wie sein Nachfolger Aragorn schon sehr weit herumgereist), dort schlimme Folter erlitt und nun hölzerne Füße hat. Deswegen trägt er als Hobbit auch diese Holzschuhe. Interessant zu erwähnen ist auch die Erwähung Baumbarts durch Gandalf bei Elronds Rat, der hier noch viiiiel kürzer ist als in der Endfassung. Hier wird er noch als 'Giant Treebeard' bezeichnet, einem Wesen, das im Fangornwald lebt (durch die leicht andere Geographie des Nebelgebirges auch anders platziert) und mit dem Feind verbündet ist. Hier ist es noch Treebeard, der Gandalf gefangen nimmt und so seine Reise verzögert, sodass er Bingo/Frodo nicht mehr rechtzeitig erreichen kann und ihn verpasst. Von Saruman und seinem Verrat ist hier noch kein Wort gefallen.

Die Aufstellung der Gefährten ist auch recht interessant, da von Legolas noch kein Wort ist und Gimli immer mal wieder gestrichen oder anders charakterisiert wurde. So waren es unter anderem:
- Frodo, Sam, Merry, Folco und Odo (Folco und Odo, sind zwei Hobbits aus dem Auenland der frühen Phase, die den Ringträger hie rnoch begleiten) zusamen mit Trotter, Gandalf, Glorfindel und dem Zwerg Frár (> Burin) ==> 6 Hobbits, 8 Gefährten
- Frodo, Sam, Merry, Faramond (vorher Folco), Trotter, Gandalf, Boromir ==> 5 Hobbits, 7 Gefährten

Es ist ganz nett zu erwähnen für die, die Fan von Erestor sind (auf FF.de sind es so einige, neuerdings auch Lindir): Im Zuge des Rates wird Erestor als counsellor Elronds und dessen kindsman beschrieben, also ebenfalls ein Halbelb. Zwei weitere Halbelben werden genannt, sie werden aber nicht expliztit als Elladan und Elrohir bezeichnet. Arwen taucht noch in keinster Weise auf.

The Ring goes South ebenso wie The Mines of Moria weißen sehr starke Ähnlichkeiten mit der Endversion des Herrn der Ringe auf. Tolkien hatte hier später kaum noch etwas verändert an der Handlung größtenteils bis auf die die Charaktere, die immer wieder ummodeliert und umgestaltet wurden.

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16 Oct, 2013 21:09 06 AuctrixMundi ist offline Homepage von AuctrixMundi Beiträge von AuctrixMundi suchen Nehmen Sie AuctrixMundi in Ihre Freundesliste auf
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Baumbart auf der Gegenseite? Geradezu unvorstellbar großes Grinsen Da hat diese Figur aber eine ganz schöne Wandlung durchgemacht. Oh...Elronds Rat, der hat sich hingezogen wie sonst was, ich weiß noch, dass ich immer vorgeblättert habe, um zu sehen, wie lange die denn noch beraten. Da hatten sie halt viel zu bereden, das wurde im Film ja irgendwie in ein paar Minuten abgehandelt. Aber interessant zu wissen, dass der Abschnitt mal kürzer war. Ich denke, durch die Masse an Informationen, die dazukam, wurde halt auch der Rat immer länger, da das ja alles besprochen werden musste.

Der Name Odo sagt mir aber was. Kann es sein, dass es den in der endgültigen Version noch gibt, so als Nebenfigur im Auenland? Habe die Bücher gerade nicht mehr ganz so präsent, wie ich es gerne hätte (kann daran liegen, dass es fünf Jahre her ist, dass ich die das letzte Mal gelesen habe Hähähää ).

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17 Oct, 2013 18:35 50 Nightfox ist offline Email an Nightfox senden Homepage von Nightfox Beiträge von Nightfox suchen Nehmen Sie Nightfox in Ihre Freundesliste auf
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Die Hobbitnamen, die zu dieser Zeit aufgetaucht sind, sind oftmals immer wieder für verschiedene Hobbits verwendet wurden. Odo wurde in der Endversion, wenn ich es recht in Erinnerung habe (Hobbits sind Enders Spezialgebiet, nicht meines), zu einem von Frodos besten Freunden, der in Buckland die Stellung hielt, damit die Leute dort noch ein paar Tage länger dachten, Frodo sei noch da und nicht schon aus dem Auenland verschwunden. Folco tauchte glaub auch auf, in irgendeinem Stammbaum eines Baggin oder Tuck oder weiß der Geier. Diese Stambäume sind abartig, ich kenn nur den der Noldor auswendig Augenzwinkern

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Hereinspaziert ins Drachennest: Momentan mit einem Game of Thrones Rewatch

17 Oct, 2013 20:50 37 AuctrixMundi ist offline Homepage von AuctrixMundi Beiträge von AuctrixMundi suchen Nehmen Sie AuctrixMundi in Ihre Freundesliste auf
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Klar, wenn man schon Namen aus älteren Versionen hat, warum die nicht auch für andere Figuren verwenden aka "recyceln". Aber da hat mich mein Gedächtnis nicht getrogen und es gibt wirklich einen Odo.

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17 Oct, 2013 20:57 06 Nightfox ist offline Email an Nightfox senden Homepage von Nightfox Beiträge von Nightfox suchen Nehmen Sie Nightfox in Ihre Freundesliste auf
 
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